Leb wohl, negativer Glaubenssatz!

Mit dem Thema "Glaubenssätze" und Ihrer machtvollen Wirkung auf unsere Erfahrungswelt hat sich sicher schon fast jeder einmal beschäftigt oder darüber gelesen. Mit absoluter Sicherheit aber werden wir, ob bewusst oder unbewusst, in unserem Leben ständig damit konfrontiert.



Natürlich gibt es neben den negativen auch positive Glaubenssätze. Nur diese nehmen wir meistens, da sie als selbstverständlich oder angenehm erfahren werden, nicht bewusst wahr. Oftmals ist es für uns sehr schwierig überhaupt einen negativen Glaubenssatz - unser Leben, Denken oder Handeln betreffend - zu bemerken oder zu benennen. Glaubenssätze wurden manchmal in frühester Kindheit übernommen und scheinbar als uns zugehörig mitgetragen und in uns verankert.


Zudem ist ein Glaubenssatz nicht als konkreter Satz in uns gespeichert. Er ist vielmehr wie eine Überschrift zu sehen. Darunter bündeln sich z.B. Erinnerungen, Gefühle, Erfahrungen oder Handlungsbeispiele. Sie ergeben ein oftmals gleiches Reaktionsmuster oder eine gleiche Resonanz auf Ereignisse, Zustände, Personen oder Erfahrungen. Diese wiederum bestätigen den Glaubenssatz. Unsere Aufmerksamkeit wandert nach mehreren Bestätigungen mit solider Regelmäßigkeit an den defizitären Erlebnispunkt und "füttert" bzw. "befeuert" das Geschehen mit Energie. Oftmals wird dieser Vorgang schmerzvoll als negative Endlosschleife im Leben erfahren.


Wir möchten Euch heute kurz zwei Methoden vorstellen, negative Glaubenssätze aufzulösen oder zu überschreiben.


Auflösung negativer Glaubenssätze mit der Glaubenspolaritätsaufstellung/GPA:


Innerhalb dieses Aufstellungsfeldes kann man prüfen, inwieweit ein formulierter Glaubenssatz noch passend ist, ob er jemals passend war, ob er nur übernommen wurde, umformuliert werden möchte oder sich verabschieden darf. Man stellt ihn zwischen drei große Pole des Lebens. Liebe, Ordnung und Erkenntnis. Es besteht die Möglichkeit das freie Element der Weisheit einzufügen. Man bedient sich hier Erkenntnissen aus der Yoga Philosophie und der Einteilung in Yoga Formen. Im Format der GPA fließen Aspekte des Karma-Yoga (Aspekt Ordnung), Inana-Yoga (Aspekt Erkenntnis) und Bhakti-Yoga (Aspekt Liebe) ein. Der Klient hat die Möglichkeit die Pole zu erforschen und mit Ihnen zu kommunizieren. Es ist möglich zu schauen, was man von den Polen bekommen kann, was zurückgegeben werden möchte oder was blockiert ist. Oftmals zeigen

sich auch Personen in den Polen und man kann schauen, welche Phänomene sich in diesem Zusammenhang zeigen und welche Verstrickungen gelöst werden möchten. Ziel ist es, die Pole des Lebens als Kraftquellen und Ressourcen für den Klienten freizulegen und zu erfahren. Jederzeit sollen sie ihm zugänglich und nutzbar in seinem Leben sein. Ich habe es oft erlebt, dass der am Anfang laut ausgesprochenen negative Glaubenssatz am Ende der Aufstellung vom Klienten nicht mehr ausgesprochen werden kann, da er als nicht mehr anwesend oder relevant empfunden wird.


Überschreibung negativer Glaubenssätze durch Hypnose:


In der Vorbereitung werden vom Klienten benannte - für ihn negative Handlungsmuster - in einem klaren Satz oder Glaubenssatz zusammengefasst. Das Gehirn ist absolut in der Lage, alle sich darin ausdrückenden komplexen Handlungsmuster, Emotionen oder Fallbeispiele diesem Satz zuzuordnen. Nun wird das gewünschte Ziel in einem positiven Satz/Glaubenssatz erarbeitet und als zielführende Suggestionen formuliert. In der Hypnose nutzen wir, dass unser Gehirn manchmal ein wenig wie ein Computer funktioniert. Die Hardware sind die Gehirnareale, die Nervenzellen und Nervenleitungen. Die Software sind unsere Erinnerungen, unsere abgespeicherten Verhaltensmuster und alle unsere Erfahrungen, die unser Gehirn wie auf eine Festplatte gespeichert hat. Die Programme darauf sind sehr komplex, da sie sich zusammensetzen aus verschiedenen Unterprogrammen, Erfahrungen, Erinnerungen und vielen weiteren Komponenten. Sie sind u.a. verantwortlich dafür, dass wir uns in bestimmten Situationen so oder so verhalten oder zu bestimmten Emotionen und körperliche Reaktionen neigen - oftmals von uns unerwünscht. In der Hypnose können wir nun diese Programme aufrufen, den negativen Glaubenssatz löschen und den positiven Glaubenssatz verankern. Ergänzend und unterstüzend können positive Suggestionen (z.B. Selbstbewußtsein, Verstärkung von Fähigkeiten, Superlearnig) verankert werden. Der Klient kann hier konkret mit Hilfe seines Unterbewußtseins aktiv sein Ziel gestalten und starke Ressourcen aktivieren.


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Claudia Schuler - Nordstern-Zentrum


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